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Grammer Solar-Anlage auf UNESCO-Weltdokumentenerbe in Santiago de Chile

Der Innenhof des Museums de la Memoria war trotz der kalten Witterung eine perfekte Kulisse, um mit der Einweihung der neuen Photovoltaikanlage die Fortschritte zu zeigen, die die chilenische Regierung beim Einsatz regenerativer Energien unternimmt.

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Der Energieminister, Andrés Rebolledo, war persönlich mit anderen hochrangigen Repräsentanten des öffentlichen Lebens gekommen, um die repräsentative 70 kWp große Anlage von Grammer Solar in Betrieb zu nehmen: „In Chile erleben wir heute eine Energiewende, die auf Wind und Sonne baut und damit Chile in die Lage versetzt, sich ökonomisch weiterzuentwickeln und nachhaltig zu wachsen!“, so der Energieminister.

Die Anlage auf dem Museumsdach ist eine der Maßnahmen aus dem Programm „Solarenergie auf Dächern öffentlicher Gebäude“, mit denen die Möglichkeiten von Solarenergie beispielhaft aufgezeigt werden sollen. Das erklärte Ziel der chilenischen Regierung ist, einen Beitrag zu leisten, um dem Photovoltaikmarkt in Chile zur Marktreife zu verhelfen.

Die PV-Anlage mit einer Spitzenleistung von 70 kWp erzeugt jährlich 105.000 kWh Strom, also etwa 50 % mehr als eine gleichartige Anlage in Deutschland. Eine Strommenge, die ausreicht, um dort 60 Häuser mit Strom zu versorgen.1707 museo chile 2

Investiert wurden umgerechnet 106.000 € inklusive Mehrwertsteuer. Die jährlichen Einsparungen werden sich jährlich auf 10.000 € belaufen. „Diese Anlage ist eine Symbol dafür, wie wichtig es ist, den Planeten auf dem wir leben, zu schützen“, waren die Schlussworte des Museumsdirektors Francisco Estévez beim offiziellen Teil der Einweihung.

Siegfried Schröpf von Grammer Solar zeigt sich zufrieden mit den Erfolgen von Grammer Solar in Chile: „Unsere Strategie, sich in Chile genauso wie in Deutschland auf Dachanlagen mit Eigenstromversorgung zu konzentrieren, beweist sich immer mehr als richtig!“

1707 museo chile 3Das Museo de la Memoria y los Derechos Humanos (Museum der Erinnerung und Menschenrechte) ist ein 2010 eröffnetes und vielbeachtetes Museum in Santiago de Chile, das dem Gedenken an die Opfer der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet gewidmet ist. Teile seiner Sammlung gehören zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.




1. Foto oben links: 

Die Personen von rechts 1 nach links 5.
1: Francisco Estévez, Director Museo de la Memoria
2: Carolina Thoa. Ex alcaldesa de Santiago
3: Andrés Rebolledo, Ministro de Energía

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