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Günstiger Solarstrom für Landwirtschaft

Hoher Eigenverbrauch halbiert die Stromkosten

Gerade in der Landwirtschaft wird es immer attraktiver den enorm hohen Strombedarf aus Solaranlagen zu erzeugen. Selbstproduzierter Solarstrom ist heute mit etwa 10 Cent pro Kilowattstunde deutlich günstiger als gekaufter Strom vom Energieversorger. Das heißt: Jede Kilowattstunde, die nicht für 25 Cent eingekauft werden muss, sondern aus eigener Solar­stromerzeugung gedeckt werden kann, bringt dem Landwirt Ersparnisse in Höhe von 15 Cent.

1705 PI StromLW1Diese Rechnung hat auch Dominik Winter, Landwirt aus Edelsfeld in der Oberpfalz, aufgestellt. Im Sommer des Vorjahres hat er sich von GRAMMER Solar zwei PV-Anlagen mit einer Gesamtleitung von 76 KWp auf die Dächer des Wohnhauses und der Maschinenhalle montieren lassen.

"Wir freuen uns immer, wenn die Sonne scheint. Dann können wir bis zu 70 Prozent unseres Strombedarfs decken. Der Bezug vom öffentlichen Netz hat sich dank des Eigenverbrauchs deutlich reduziert," so Dominik Winter. Vor 4 Generationen wurde der Hof erworben, er ist der erste Landwirt in seiner Familie, der den Betrieb im Vollerwerb betreibt. "Möglich ist das nur, weil wir neben unserer Milchtierhaltung und dem Getreideanbau im Lohnbetrieb Trockenfutter wie Silageballen und Großpacken für andere Landwirte erzeugen," erklärt der Landwirt.1705 PI StromLW2

Der jährliche Strombedarf des landwirtschaftlichen Betriebs liegt bei 15.000 kWh. Benötigt wird ein Großteil des Stroms für die Melkroboter, die Mischanlage zur Fütterung und die Hammermühle zur Getreideaufbereitung sowie die 24h-Kühlung der Milch.

Um den Eigenverbrauch weiter zu steigern plant Dominik Winter eine Wärmepumpenheitzung im Neubau des Wohnhaus mit ein.

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